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Hypnosepsychotherapie in 1010 Wien

Panikattacke in Wien: psychotherapeutische Hilfe bei plötzlicher intensiver Angst

Eine Panikattacke kann sehr plötzlich auftreten und sich körperlich äußerst bedrohlich anfühlen. Herzrasen, Atemnot, Schwindel, Zittern oder Todesangst können den Eindruck erwecken, die Kontrolle zu verlieren. Mag. Walther Baumgartner begleitet Sie in seiner Praxis in 1010 Wien bei wiederkehrenden Panikattacken und belastender Angst.

Was ist eine Panikattacke?

Eine Panikattacke ist eine plötzlich auftretende Phase intensiver Angst, die häufig von starken körperlichen Empfindungen begleitet wird. Sie kann in einer belastenden Situation auftreten, aber auch scheinbar ohne konkreten Anlass. Gerade beim ersten Mal glauben manche Betroffene, einen Herzinfarkt, einen Kreislaufzusammenbruch oder eine andere akute körperliche Erkrankung zu erleben.

Die Reaktionen sind real und für die betroffene Person sehr belastend. Auch wenn eine Panikattacke psychisch ausgelöst sein kann, sollten neu auftretende oder ungeklärte körperliche Beschwerden medizinisch abgeklärt werden. Besonders Brustschmerzen, schwere Atemnot, Ohnmacht oder neurologische Symptome dürfen nicht vorschnell als Angst eingeordnet werden.

Nach einer Attacke entsteht bei vielen Menschen die Sorge, dass sie erneut auftreten könnte. Diese Erwartungsangst kann dazu führen, bestimmte Orte, Verkehrsmittel, Veranstaltungen oder alltägliche Wege zu vermeiden. Dadurch kann sich der persönliche Bewegungsraum zunehmend verkleinern.

Mögliche Symptome einer Panikattacke

Panikattacken können sich unterschiedlich zeigen. Typisch ist eine Kombination aus intensiver Angst, körperlicher Alarmreaktion und dem Gefühl, die Situation nicht kontrollieren zu können.

Herz und Kreislauf

Herzklopfen, Herzrasen, Schwindel, Benommenheit, Zittern, Schweißausbrüche oder das Gefühl, gleich ohnmächtig zu werden.

Atmung und Brust

Atemnot, Engegefühl, beschleunigte Atmung, Druck oder Schmerzen im Brustbereich sowie das Gefühl, nicht ausreichend Luft zu bekommen.

Wahrnehmung

Unwirklichkeitsgefühl, Distanz zum eigenen Körper, Konzentrationsprobleme oder der Eindruck, die Umgebung sei verändert.

Gedanken und Gefühle

Todesangst, Angst vor Kontrollverlust, Sorge verrückt zu werden oder das dringende Bedürfnis, die Situation sofort zu verlassen.

Medizinischer Hinweis: Bei erstmalig auftretenden, ungewöhnlich starken oder nicht eindeutig bekannten Beschwerden sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen. Bei akuter schwerer Atemnot, starken Brustschmerzen, Bewusstlosigkeit oder unmittelbarer Gefahr wählen Sie 144 oder 112.

Was kann im akuten Moment hilfreich sein?

Während einer Panikattacke kann es schwer sein, klar zu denken. Manche Menschen erleben es als hilfreich, sich bewusst daran zu erinnern, dass die starke Alarmreaktion wieder abklingen kann. Ziel ist nicht, die Angst mit Gewalt zu unterdrücken, sondern den Moment möglichst sicher zu überstehen.

  • wenn möglich an einem sicheren Ort stehen bleiben oder sich hinsetzen
  • die Aufmerksamkeit auf eine ruhige und möglichst gleichmäßige Ausatmung richten
  • die Füße am Boden spüren und konkrete Dinge in der Umgebung benennen
  • enge Kleidung lockern und Reizüberflutung reduzieren
  • eine vertraute Person kontaktieren, wenn dies Sicherheit vermittelt
  • bei Unsicherheit über die körperlichen Symptome medizinische Hilfe holen

Solche Maßnahmen ersetzen keine fachliche Behandlung. Wenn Panikattacken wiederkehren oder zu Vermeidung führen, ist eine professionelle diagnostische und psychotherapeutische Abklärung sinnvoll.

Warum entstehen Panikattacken?

Panikattacken lassen sich nicht immer auf einen einzigen Auslöser zurückführen. Häufig wirken mehrere Faktoren zusammen. Dazu können anhaltender Stress, belastende Lebensereignisse, körperliche Erschöpfung, Konflikte, frühere Erfahrungen, eine erhöhte Empfindlichkeit für körperliche Signale oder die Angst vor bestimmten Situationen gehören.

Manche Betroffene beobachten ihren Körper nach einer ersten Attacke besonders aufmerksam. Ein schnellerer Herzschlag, Schwindel oder eine Veränderung der Atmung wird dann als Gefahr interpretiert. Diese Bewertung kann die körperliche Alarmreaktion weiter verstärken. So kann ein Kreislauf aus Wahrnehmung, Angst und zunehmenden Symptomen entstehen.

Auch körperliche Erkrankungen, Medikamente, Substanzen oder ein hoher Konsum von Koffein können Beschwerden beeinflussen. Deshalb ist es wichtig, psychische und körperliche Faktoren sorgfältig voneinander abzugrenzen.

Panikattacke oder Panikstörung?

Eine einzelne Panikattacke bedeutet nicht automatisch, dass eine Panikstörung vorliegt. Von einer Panikstörung wird im Rahmen einer fachlichen Diagnose gesprochen, wenn wiederholt unerwartete Panikattacken auftreten und zusätzlich eine anhaltende Sorge vor weiteren Attacken oder deutliche Verhaltensänderungen entstehen.

Manche Menschen beginnen beispielsweise, öffentliche Verkehrsmittel, Einkaufszentren, Autofahrten, Reisen oder Orte mit vielen Menschen zu vermeiden. Wenn die Angst vor einer Attacke zunehmend bestimmt, wohin man geht und was man unternimmt, kann sich die Belastung erheblich verstärken.

Eine Diagnose darf nicht allein anhand einer Internetseite gestellt werden. Im persönlichen Gespräch können Symptome, Verlauf, mögliche Auslöser, körperliche Faktoren und weitere psychische Belastungen differenziert betrachtet werden.

Wie kann Psychotherapie bei Panikattacken unterstützen?

Psychotherapie kann dabei helfen, Panikreaktionen besser zu verstehen und den Kreislauf aus Angst, körperlicher Beobachtung und Vermeidung zu unterbrechen. Die konkrete Vorgehensweise richtet sich nach der individuellen Situation.

Mögliche Schwerpunkte sind:

  • persönliche Auslöser und typische Abläufe erkennen
  • körperliche Reaktionen und angstauslösende Bewertungen besser einordnen
  • Erwartungsangst und Vermeidungsverhalten verstehen
  • einen hilfreicheren Umgang mit starken Gefühlen entwickeln
  • Sicherheit, Selbstvertrauen und Handlungsspielraum stärken
  • belastende Erfahrungen und Konflikte bearbeiten
  • Strategien für den Alltag und mögliche Rückfallsituationen entwickeln

Psychotherapie verspricht keine sofortige oder garantierte Beschwerdefreiheit. Sie bietet jedoch einen professionellen Rahmen, um Veränderungen schrittweise und an der eigenen Situation orientiert zu erarbeiten.

Hypnosepsychotherapie bei Panik und Angst

Hypnosepsychotherapie ist eine in Österreich anerkannte psychotherapeutische Methode. Sie verbindet das therapeutische Gespräch mit Zuständen vertiefter Aufmerksamkeit. Dabei bleiben Sie ansprechbar und behalten die Kontrolle über das Geschehen.

In der Arbeit mit Panik kann es unter anderem darum gehen, innere Reaktionsmuster wahrzunehmen, persönliche Ressourcen zugänglich zu machen und neue Erfahrungen im Umgang mit Angst zu entwickeln. Hypnose ist weder Bewusstlosigkeit noch Manipulation und sie beseitigt Panikattacken nicht auf Knopfdruck.

Ob hypnotische Interventionen für Sie sinnvoll sind, wird individuell besprochen. Nicht jede Sitzung muss Hypnose enthalten. Grundlage ist eine vertrauensvolle therapeutische Beziehung und ein Vorgehen, das zu Ihrem Anliegen passt.

Mehr über die Methode erfahren Sie unter Hypnose und Psychotherapie.

So kann die Begleitung beginnen

1. Kontaktaufnahme

Sie vereinbaren telefonisch oder über die Kontaktseite einen Termin in der Praxis in 1010 Wien.

2. Erstgespräch

Sie schildern, wann die Panikattacken auftreten, wie sie sich zeigen und welche Folgen sie für Ihren Alltag haben.

3. Gemeinsame Einordnung

Mögliche Auslöser, Vermeidungsverhalten, vorhandene Ressourcen und sinnvolle nächste Schritte werden besprochen.

4. Individuelle Therapie

Der weitere psychotherapeutische Prozess wird an Ihre Ziele, Belastung und Entwicklung angepasst.

Psychotherapeutische Praxis bei Panikattacken in 1010 Wien

Mag. Walther Baumgartner arbeitet seit 1995 als Psychotherapeut sowie als Coach, Trainer und Moderator. Seine Praxis liegt zentral in der Wiener Innenstadt und bietet einen vertraulichen Rahmen für psychotherapeutische Gespräche.

Weitere Informationen zur Person, Ausbildung und Arbeitsweise finden Sie auf der Seite Über mich.

Häufige Fragen zu Panikattacken in Wien

Ist eine Panikattacke gefährlich?

Eine Panikattacke kann sich sehr bedrohlich anfühlen. Da ähnliche Symptome auch körperliche Ursachen haben können, sollten erstmalige, ungewöhnliche oder starke Beschwerden medizinisch abgeklärt werden. Bei akuter schwerer Atemnot, starken Brustschmerzen, Bewusstlosigkeit oder unmittelbarer Gefahr wählen Sie 144 oder 112.

Wie lange dauert eine Panikattacke?

Der Verlauf ist individuell. Die intensive Phase kann relativ kurz sein, während Unruhe, Erschöpfung und Sorge noch länger anhalten können. Eine genaue Dauer lässt sich nicht pauschal vorhersagen.

Warum kommt eine Panikattacke scheinbar aus dem Nichts?

Nicht immer ist der Auslöser unmittelbar erkennbar. Stress, körperliche Empfindungen, belastende Erfahrungen und eine erhöhte Alarmbereitschaft können zusammenwirken. In der Psychotherapie können diese Zusammenhänge genauer betrachtet werden.

Kann Psychotherapie bei Panikattacken helfen?

Psychotherapie gehört zu den anerkannten Behandlungsmöglichkeiten bei Angst und Panik. Welche Form der Behandlung sinnvoll ist, hängt von der individuellen Diagnose, dem Verlauf und möglichen Begleiterkrankungen ab.

Kann Hypnose Panikattacken sofort beenden?

Nein. Hypnose ist kein Verfahren mit garantierter Sofortwirkung. Sie kann als Teil einer professionellen Hypnosepsychotherapie eingesetzt werden, wenn dies fachlich passend ist.

Wann sollte ich ärztliche Hilfe holen?

Bei erstmaligen, starken, ungewöhnlichen oder nicht eindeutig bekannten körperlichen Beschwerden ist eine ärztliche Abklärung wichtig. In akuten Notfällen wählen Sie 144 oder 112.

Wo befindet sich die Praxis?

Die Praxis befindet sich in der Annagasse 5, Stiege 2, Top 206, 1010 Wien.

Akute Krise oder medizinischer Notfall: Diese Website bietet keine Notfallversorgung. Bei unmittelbarer Gefahr, schwerer Atemnot, starken Brustschmerzen oder Bewusstlosigkeit wählen Sie 144 oder 112. Die Telefonseelsorge ist in Österreich unter 142 erreichbar. Der Sozialpsychiatrische Notdienst Wien ist rund um die Uhr unter 01 313 30 erreichbar.
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