Annagasse 5 Stiege2 Top 206 (Praxis), 1010 Wien
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Vertrauliche Psychotherapie in 1010 Wien

Sexualstörung in Wien: psychotherapeutische Begleitung bei sexuellen Problemen

Schwierigkeiten mit Sexualität können das Selbstwertgefühl, die Partnerschaft und die Lebensqualität stark belasten. Gleichzeitig fällt es vielen Menschen schwer, darüber zu sprechen. Mag. Walther Baumgartner bietet in seiner Praxis in 1010 Wien einen diskreten und wertschätzenden Rahmen, um sexuelle Beschwerden und damit verbundene psychische Belastungen zu besprechen.

Sexuelle Beschwerden sind häufig mit Scham verbunden

Sexualität ist ein persönlicher und sensibler Lebensbereich. Wenn Lust, Erregung, Erektion, Orgasmus, Nähe oder schmerzfreier Geschlechtsverkehr nicht so erlebt werden, wie es gewünscht wird, können Unsicherheit und großer Leidensdruck entstehen. Manche Menschen ziehen sich zurück, vermeiden intime Situationen oder zweifeln an sich selbst.

Der Begriff Sexualstörung wird häufig als Sammelbegriff für unterschiedliche sexuelle Funktionsstörungen verwendet. Nicht jede Veränderung der Sexualität ist automatisch krankhaft. Sexuelles Erleben kann sich durch Lebensphasen, Stress, Beziehungssituationen, körperliche Erkrankungen, Medikamente oder psychische Belastungen verändern.

Entscheidend ist, ob die Situation über längere Zeit besteht, persönlich belastet oder die Partnerschaft und Lebensqualität deutlich beeinträchtigt. In einem vertraulichen psychotherapeutischen Gespräch können die Beschwerden ohne vorschnelle Bewertung betrachtet werden.

Welche sexuellen Probleme können psychisch belasten?

Sexuelle Beschwerden können Frauen, Männer und Menschen unterschiedlicher sexueller Orientierungen und Lebensformen betreffen. Die folgenden Beispiele dienen der Orientierung und ersetzen keine persönliche Diagnose.

Vermindertes sexuelles Verlangen

Wenig oder keine sexuelle Lust, ein deutlicher Unterschied im Verlangen innerhalb einer Partnerschaft oder die Vermeidung sexueller Nähe.

Erregungs- und Erektionsprobleme

Schwierigkeiten, sexuelle Erregung aufzubauen oder aufrechtzuerhalten, sowie Erektionsprobleme, die wiederholt auftreten und belasten.

Orgasmus- und Ejakulationsprobleme

Ausbleibender oder verzögerter Orgasmus, vorzeitiger Samenerguss oder das Gefühl, sexuelle Reaktionen nicht steuern zu können.

Schmerzen und unwillkürliche Anspannung

Schmerzen bei sexuellen Handlungen, starke Anspannung oder unwillkürliche Verkrampfung. Körperliche Ursachen müssen hier besonders sorgfältig abgeklärt werden.

Leistungsdruck und Versagensangst

Intensive Selbstbeobachtung, Angst zu versagen, Grübeln vor intimen Situationen oder Verlust von Spontaneität und Nähe.

Belastungen in der Partnerschaft

Unterschiedliche Bedürfnisse, Kommunikationsprobleme, Konflikte, Rückzug, Vertrauensverlust oder Schwierigkeiten mit emotionaler Nähe.

Sexuelle Funktionsstörungen können verschiedene Ursachen haben

Sexuelle Beschwerden entstehen häufig durch ein Zusammenspiel körperlicher, psychischer und partnerschaftlicher Faktoren. Eine einzige Ursache lässt sich nicht immer feststellen. Daher ist es sinnvoll, die gesamte Situation zu betrachten.

Mögliche psychische und persönliche Faktoren

  • Stress, Erschöpfung oder anhaltende Überforderung
  • Angst, Depression oder vermindertes Selbstwertgefühl
  • Leistungsdruck und starke Selbstbeobachtung
  • belastende frühere Erfahrungen
  • Scham, Schuldgefühle oder negative Vorstellungen von Sexualität
  • Unsicherheit bezüglich des eigenen Körpers

Mögliche partnerschaftliche Faktoren

  • unausgesprochene Bedürfnisse und Erwartungen
  • anhaltende Konflikte oder emotionale Distanz
  • unterschiedlich starkes sexuelles Verlangen
  • Vertrauensprobleme oder Verletzungen innerhalb der Beziehung
  • fehlende Kommunikation über Wünsche, Grenzen und Ängste

Mögliche körperliche Faktoren

Hormonelle Veränderungen, Erkrankungen, Schmerzen, neurologische oder gefäßbedingte Faktoren sowie Nebenwirkungen von Medikamenten können das sexuelle Erleben beeinflussen. Auch Alkohol und andere Substanzen können eine Rolle spielen.

Warum eine medizinische Abklärung wichtig sein kann

Sexuelle Funktionsstörungen können psychische, körperliche oder gemischte Ursachen haben. Deshalb ist eine ärztliche Abklärung je nach Beschwerdebild sinnvoll. Ansprechpersonen können beispielsweise Hausärztinnen und Hausärzte, Fachärztinnen und Fachärzte für Urologie, Gynäkologie, Andrologie oder Psychiatrie sein.

Besonders bei neu auftretenden Beschwerden, Schmerzen, Blutungen, deutlichen körperlichen Veränderungen oder Problemen nach Beginn einer medikamentösen Behandlung sollte eine ärztliche Untersuchung erfolgen. Medikamente sollten nicht eigenständig abgesetzt oder verändert werden.

Wichtig: Psychotherapie ersetzt keine notwendige körperliche Untersuchung. Je nach Ursache können medizinische Behandlung, Psychotherapie oder ein kombiniertes Vorgehen sinnvoll sein.

Wie kann Psychotherapie bei sexuellen Problemen unterstützen?

Psychotherapie kann helfen, psychische und zwischenmenschliche Faktoren zu verstehen, die mit sexuellen Beschwerden verbunden sind. Dabei geht es nicht um Bewertung oder darum, einer bestimmten Vorstellung von „normaler“ Sexualität entsprechen zu müssen.

Mögliche Schwerpunkte der psychotherapeutischen Arbeit sind:

  • Leistungsdruck und Versagensangst besser verstehen
  • belastende Gedanken und starke Selbstbeobachtung reduzieren
  • Scham und Unsicherheit in einem geschützten Rahmen ansprechen
  • Zugang zu eigenen Bedürfnissen, Wünschen und Grenzen verbessern
  • Selbstwert und Körperwahrnehmung stärken
  • belastende Erfahrungen oder Beziehungsmuster bearbeiten
  • Kommunikation und emotionale Nähe in der Partnerschaft fördern
  • einen weniger druckvollen Umgang mit Sexualität entwickeln

Welche Ziele sinnvoll sind, hängt von Ihrer persönlichen Situation ab. Eine seriöse Psychotherapie verspricht keine sofortige Heilung und keinen garantierten Erfolg.

Hypnosepsychotherapie bei sexuellen Belastungen

Hypnosepsychotherapie ist eine in Österreich anerkannte psychotherapeutische Methode. Sie verbindet das therapeutische Gespräch mit Zuständen vertiefter Aufmerksamkeit. Sie bleiben dabei ansprechbar und behalten die Kontrolle über den Prozess.

Bei psychisch mitbedingten sexuellen Beschwerden können hypnotische Interventionen unter anderem dazu dienen, innere Anspannung wahrzunehmen, persönliche Ressourcen zugänglich zu machen und festgefahrene Reaktionsmuster zu betrachten. Hypnose ist kein Mittel, mit dem körperliche oder psychische Beschwerden auf Knopfdruck beseitigt werden.

Ob hypnotische Interventionen in Ihrer Situation geeignet sind, wird individuell besprochen. Nicht jede Sitzung muss Hypnose enthalten. Voraussetzung ist ein Vorgehen, das fachlich sinnvoll ist und mit dem Sie sich wohlfühlen.

Weitere Informationen finden Sie unter Hypnose und Psychotherapie.

Sexualität, Partnerschaft und Kommunikation

Sexuelle Schwierigkeiten betreffen häufig nicht nur eine einzelne Person. Unterschiedliche Bedürfnisse, Rückzug, Missverständnisse oder die Angst vor Zurückweisung können eine Beziehung zusätzlich belasten. Gleichzeitig kann der Druck, ein Problem möglichst schnell lösen zu müssen, die Beschwerden verstärken.

In der psychotherapeutischen Arbeit kann es darum gehen, Erwartungen, Ängste und Bedürfnisse klarer wahrzunehmen. Ein offenerer Austausch kann dabei helfen, Schuldzuweisungen zu reduzieren und wieder mehr Verständnis füreinander zu entwickeln.

Ob eine Einzelbegleitung oder die Einbeziehung der Partnerin beziehungsweise des Partners sinnvoll ist, wird im Einzelfall besprochen. Eine Paarbegleitung setzt das Einverständnis aller beteiligten Personen voraus.

So kann die psychotherapeutische Begleitung beginnen

1. Vertrauliche Kontaktaufnahme

Sie vereinbaren telefonisch oder über die Kontaktseite einen Termin. Eine ausführliche Schilderung per E-Mail ist nicht erforderlich.

2. Erstgespräch

Sie beschreiben in Ihrem eigenen Tempo, was Sie belastet und welche Veränderungen Sie sich wünschen.

3. Gemeinsame Einordnung

Psychische, körperliche und partnerschaftliche Faktoren sowie eine mögliche medizinische Abklärung werden besprochen.

4. Individueller Prozess

Die weitere Begleitung wird an Ihre persönlichen Ziele, Grenzen und den jeweiligen Verlauf angepasst.

Diskrete psychotherapeutische Praxis in 1010 Wien

Mag. Walther Baumgartner arbeitet seit 1995 als Psychotherapeut sowie als Coach, Trainer und Moderator. Die zentral gelegene Praxis in der Wiener Innenstadt bietet einen vertraulichen Rahmen für persönliche und sensible Anliegen.

Mehr zu Ausbildung, Erfahrung und Arbeitsweise erfahren Sie auf der Seite Über mich.

Häufige Fragen zu Sexualstörungen in Wien

Wann spricht man von einer Sexualstörung?

Der Begriff wird für unterschiedliche anhaltende Probleme mit sexuellem Verlangen, Erregung, Orgasmus, Ejakulation oder Schmerzen verwendet. Entscheidend sind die persönliche Belastung und eine fachliche Abklärung. Nicht jede Veränderung der Sexualität ist automatisch eine Störung.

Sind sexuelle Probleme immer psychisch verursacht?

Nein. Sexuelle Beschwerden können körperliche, psychische, partnerschaftliche oder gemischte Ursachen haben. Je nach Beschwerdebild kann eine medizinische Untersuchung wichtig sein.

Kann Psychotherapie bei sexuellen Problemen helfen?

Psychotherapie kann bei psychischen und partnerschaftlichen Faktoren hilfreich sein. Je nach Ursache kann sie allein oder ergänzend zu einer medizinischen Behandlung eingesetzt werden.

Muss meine Partnerin oder mein Partner mitkommen?

Nein. Eine psychotherapeutische Begleitung kann zunächst allein beginnen. Ob und wann die Partnerin oder der Partner einbezogen wird, wird gemeinsam und nur mit Zustimmung der beteiligten Personen entschieden.

Ist das Gespräch vertraulich?

Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten unterliegen grundsätzlich der gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht. Details zu Rahmenbedingungen und möglichen gesetzlichen Ausnahmen können im Erstgespräch geklärt werden.

Kann Hypnose eine Sexualstörung sofort beseitigen?

Nein. Hypnose bietet keine garantierte Sofortlösung. Sie kann als Bestandteil einer professionellen Hypnosepsychotherapie eingesetzt werden, wenn dies für die individuelle Situation fachlich geeignet ist.

Wo befindet sich die Praxis?

Die Praxis befindet sich in der Annagasse 5, Stiege 2, Top 206, 1010 Wien.

Hinweis: Diese Seite bietet allgemeine Informationen und ersetzt keine persönliche psychotherapeutische oder medizinische Diagnose. Bei akuten körperlichen Beschwerden wenden Sie sich an eine Ärztin, einen Arzt oder im Notfall an 144 beziehungsweise 112.
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